Kochbuch-Empfehlung: „a modern way to eat“ von Anna Jones

Jedes Mal wenn ich mich für irgendetwas belohnen möchte, verschlägt es mich in eine Buchhandlung. Dann lande ich ziemlich schnell in der Kochbuchecke und schenke mir ein vegetarisches Kochbuch. Wie oft ich mich belohnen musste? Ich gebe es zu, mit … Weiterlesen

Ein Bananenbrot für jede Gelegenheit

Vor Jahren bin ich über dieses Rezept in der Schrott & Korn gestolpert. Ich habe es viele Male gebacken und meine Gäste waren immer begeistert. Da im Originalrezept 200g Schokolade stecken, wollte ich das Bananenbrot weniger reichhaltig machen und habe Zutaten weggelassen oder reduziert. Und auch in dieser Variante schmeckt das Bananenbrot sehr lecker.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ihr braucht folgende Zutaten: 

– 2 Esslöffel Rohrohrzucker

– 1 Päckchen Vanillezucker

– 2 Eier

– 100g Joghurt (alternativ: Soja-Joghurt)

– 75ml Öl

– 4 reife Bananen

– 8-10 getrocknete und gehackte Datteln

– 100g gehackte Walnüsse oder Mandeln

– 200g Dinkelvollkornmehl Typ 1050

– 1 ½ Teelöffel Zimt

– 2 Teelöffel Kakao

– ½ Teelöffel Natron

– 2 Kapseln Kardamom

– 1 Prise Salz

– 100g gemahlene Haselnüsse

Die Zubereitung funktioniert folgendermaßen: 

Zucker, Vanillezucker, Eier und Joghurt kräftig verquirlen. Das Öl unterrühren. Bananen zerdrücken und unter die Eiermasse heben. Datteln und Walnüsse grob hacken. Inhalt der Kardamomkapseln mörsern. Mehl mit Zimt, Natron, Kakao sowie Salz mischen. Die Nüsse, Datteln und Kardamom hinzugeben. 

Die Mischung der trockenen Zutaten kurz unter die Eiermasse rühren. Eine normalgroße Kastenform buttern und mit Semmelbrösel auskleiden. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im Backofen bei 180° C (Umluft) auf der 2. Schiene von unten zirka 60 Minuten backen. Nach 50 Minuten Backzeit kritisch prüfen. Danach 10 Minuten abkühlen lassen. Warm servieren und genießen.

Das Bananenbrot passt gut zu Parties, Tee und Kaffee. Oder einfach mal zum Frühstück reichen!

Hast Du eine andere Variation des beliebten Klassikers?

Refill Berlin oder Wasser á la Kraneberger

Neulich habe ich zufällig in einen TV-Bericht zu einer Kampagne reingezappt, die von den Berliner Wasserbetrieben unterstützt wird. Die Initiative „Refill-Berlin“ und „Refill-Deutschland“ vernetzt kostenlose Trinkbrunnen im öffentlichen Raum. Auch Cafés, Läden oder Banken machen mit und bieten Besuchern die Möglichkeit … Weiterlesen

Wie groß war mein Fußabdruck 2017?

Ein frohes gesundes neues Jahr an Alle im world wide web!

In den ersten Tagen des neuen Jahres bietet sich immer die Gelegenheit, die Ereignisse und Erfahrungen des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und zu staunen. Was in den letzten 365 Tagen geschehen ist?

Et voila; hier kommt meine persönliche Bilanz 2017. Ich beschränke sie jedoch nur auf mein ökologisches Handeln im vergangenen Jahr, weil ich es bei der aktuellen Situation rund um den Globus als absolute Priorität erachte.

  • Seit Jahren erhalte ich meinen Strom aus erneuerbarer Energie. 2017 habe ich 450 mg Atommüll und 536 kg CO2 eingespart. Ganz ehrlich, damit kann ich wenig anfangen, schon eher, dass das einen Klimaschutzeffekt von fünf Bäumen hatte.

 

  • Im letzten Jahr hat mich ebenfalls die Landwirtschaft sehr beschäftigt. Massentierhaltung, Megaställen, Glyphosat und Monokultur sind schon sehr beängstigend. Nun, ich habe für mich einen anderen Weg gewählt als auf die Straße zu gehen. Als Konsument mit seinen Kaufentscheidungen oder als eine Art Investor konnte ich auch Beitrag für eine Veränderung des Systems leisten. Konkret habe ich jede Menge Petitionen unterschrieben und meinen Notdroschen sinnvoll für eine nachhaltige Landwirtschaft investiert. 2017 bin ich Mitglied der Genossenschaft Bioboden geworden. Die Genossenschaft kauft Boden und verpachtet diesen ausschließlich an Biobauern. Mittlerweile können sich Bauern mit kleinen und mittleren Höfen nicht mehr die Bodenpreise leisten, so dass die meisten Boden an die Agrarindustrie und Konzerne verkauft werden. Die Genossenschaft verhindert die weitere Ausdehnung der extremen Ausbeutung und Schädigung der landwirtschaftlichen Flächen. Jetzt habe ich einen Anteil von 2000 qm an der Genossenschaft. Diese Fläche wird benötigt man, um eine Person das ganze Jahr zu ernähren. Ich finde, dass ist eine großartige Sache und sollte weiter Schule machen.

 

  • Des Weiteren ist zu einer schönen Tradition für mich das Spenden statt Geschenke konsumieren geworden. Ich entscheide jedes Jahr individuell, wieviel Geld ich entbehren kann und welche Projekte ich unterstützen möchte. Jedes Jahr ist Atmosfair dabei, um meine erhebliche berufliche Mobilität zu kompensieren. Dann habe ich den WWF bedacht, meine Spende wird gegen das Artensterben eingesetzt, die Welthungerhilfe sowie Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace und Global Nature Fund, habe ich ebenfalls unterstützt.

 

  • Ein weiterer bescheidener Beitrag zum Thema Bienensterben : mehr Blumen, wie Malven, Stockrosen, Wildblumen, auf dem Balkon.

 

  • Ich liebe es, unterwegs mal schnell einen Kaffee zu trinken. Mittlerweile ist der gestiegene Einmalbecherverbrauch in Deutschland in aller Munde. Bei einem Radiosender in Berlin gab es dazu eine coole Aktion, der Sender hat 1 Millionen Becher in der Stadt eingespart. Wow! Ich benutze seit diesem Jahr einen Bambusbecher, der steht in meinem Auto für längere Autofahrten bereit, wenn mich mein Kaffeedurst zur nächsten Raststätte treibt.

 

  • Mein Konsumverhalten hat sich 2017 erheblich reduziert. Ich habe mir das gesamte Jahr kein neues Kleidungsstück gekauft, sondern nur Geld zur Pflege und Reparaturen aus gegeben. Ich bin so stolz und habe es als keine schwierige Herausforderung erlebt. Kein Wunder, ich gehe auch nur noch gezielt shoppen, wenn ich etwas wirklich benötige. Viel mehr habe ich den Minimalismus auf andere Bereiche ausgedehnt und habe im September Dinge, wie Bücher, DVD, CD etc. aussortiert und werde sie dieses Jahr auf dem Trödelmarkt verkaufen oder spenden. Mal sehen! Das Gefühl zu reduzieren, habe ich als sehr befreiend empfunden. Letztendlich habe ich mich weiter mit unserer Überflussgesellschaft, unserem verkehrten und verschwenderischem Wirtschaftssystem weiter auseinandergesetzt. Annie Leonard fasst das komplexe Thema in ihren Filmen für mich auf den Punkt, wie Konsum die Umwelt und das Leben der Menschen schädigt. Schaut selber! Das wird mich noch weiter beschäftigen, da meine Schränke noch voll sind  Quelle: Youtube.de

 

  • Mein Verpackungsmüll bei Lebensmittel hat sich aus meiner subjektiven Wahrnehmung nicht wesentlich reduziert. Leider gibt es in meiner Nähe kein Laden, der unverpackte Lebensmittel anbietet. Den würde ich mir wirklich wünschen!

 

Ich bleibe dran,  Neues zu entdecken und berichte wieder. Es gibt noch viel zu tun, um meinen Fußabdruck zu verkleinern!

schottisches Shortbread als Adventsgebäck

Das Keksebacken ist eines der typischen Rituale der Adventszeit. Heute stelle ich mein Lieblingsrezept für Kekse vorstellen. Das süße Mürbeteiggebäck stammt aus Schottland und gehört im Vereinigten Königreich zur klassischen Teatime. Besser bekannt als Shortbread! Ich finde, es passt sehr … Weiterlesen